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SC Kandersteg in St. Antönien / März 2016

Der diesjährige Skiclub-Tourenausflug schenke uns mal wieder einige Kilometer Autobahn Richtung Nordosten, ehe wir in Klosters Halb- gegen Tourenschuhs wechselten und Auto- gegen Gondelbahnsitz tauschten.

Wunderbares Frühlingswetter begleitete uns auf den Gipfel des Rätschenhorns, einzig in der nun folgenden sehr steilen Nordabfahrt mussten wir auf die Sonne verzichten, wurden dafür mit Pulverschnee entschädigt. Ein warmer Aufstieg und nochmals eine herrliche Abfahrt führte uns direkt auf die Sonnenterasse unserer Unterkunft in Partnun. Gemütlicher Tagesausklang mit allem, was auf einer Skiclubtour dazu gehört folgte nun, inkl. französischer Verabschiedung von Mätthel in den Hot Pot.

Der nächste Tag schenkte uns erneut Bilderbuch-Wetter und einen abenteuerlichen Ausflug ins Land der „sans griesst„. Ca. 1000 Meter Aufstieg mit einer Portage (Skis selber tragen oder tragen lassen) führten uns auf die Sulzfluh, wo wir uns mit eigenen Augen von der Konsequenz des Kleiderwechselns unserer östlichen Nachbarinnen überzeugen konnten. Die lange Abfahrt runter nach Schruns-Tschagguns forderte, durch die windgepresste Oberfläche, unsere Oberschenkel und der Zeitdruck unseres Leiters Jürg, machte die ganze Sache auch nicht entspannter. Dafür erreichten wir den Bus nach Gargellen und die Bergbahn problemlos und gönnten uns droben in der Höhe die wohlverdiente Nachmittagsrast. Beim letzten Aufstieg, zurück in die Schweiz, musste Hämel richtige auf die Zähne beissen, zu sehr hat ihm das „Magengerumpel„ zugesetzt. Nach Ankunft in der Hütte, in etwa der selbe Ablauf wie gestern, mit der kleinen Nuance, dass Renato beim Halbfinalspiel HC Davos - SC Bern am Schluss die 2 am Rücken hatte.

Schon ist wieder Morgen und was für einer. Nach dem Frühstück packen wir in Eile alles zusammen und verlassen Hämel und die Hütte in östlicher Richtung um heute noch eine Sulz- und eine Pulverabfahrt zu erledigen. Die Sulzige erledigten wir vom Schijenstock die Pulvrige fanden wir in den Nordost-Hängen der Röbispitze. Da uns noch eine lange Heimfahrt bevorsteht, fiel das Aprés-Ski relativ kurz und unspektakulär aus, und dank Hämels Unpässlichkeit, verzichtete er auf die Tour, holte dafür Toni Niedhart's Bus in Klosters und uns in St. Antönien ab. Dadurch konnten wir das vielbesagte, antizyklische Verhalten voll umsetzen und schon um 13.30 Uhr auf die Autobahn Richtung Süd-Westen abbiegen. 

Müde, glücklich, mit braunen Köpfen und vielen herrlichen Eindrücken sind die Teilnehmer zurück ins Kandertal gelangt und durften feststellen, dass es nicht nur zu Hause am Schönsten ist.

Leiter Jürg Martig